Hyperthermie in Ergänzung zur Chemotherapie

Die Wechselwirkungen von Hyperthermie und Zytostatika können unabhängig, additiv und synergistisch sein.

Die wichtigsten Mechanismen, die zu einem interaktiven Effekt mit Zytostatika führen, sind unter anderem eine erhöhte intratumorale Arzneimittelkonzentration, die auf eine gesteigerte Durchblutung und erhöhte Permeabilität der Membran mit einer gesteigerten intrazellulären Aufnahme zurückzuführen ist, sowie ein gesteigerter intrazellulärer Arzneimittelmetabolismus und eine beschleunigte Reaktionsrate in einer erhöhten Temperaturumgebung.

Synergieeffekte ergeben sich auch aus der räumlichen Kooperation von Chemotherapie und Hyperthermie, da die meisten Zytostatika in gut durchbluteten Gebieten besser wirken.

Wertvoll sind Forschungsergebnisse aus neuer Zeit, die nunmehr das zeitliche Schema zwischen Infusion und Hyperthermie untersuchen. So ist beispielsweise viagra mit Gemcitabin ein 24 Stunden Intervall zwischen Infusion und applizierter Hyperthermie am effektivsten.

Indirekte Synergieeffekte können aber auch durch Veränderungen im Gewebe und den veränderten Metabolismus von Zytostatika infolge von Wärme entstehen.