Therapieverfahren – Therapieablauf

Die mit physikalischen Mitteln von außen angewandte Elektro-Hyperthermie bewirkt unter anderem eine Erhöhung der Tumortemperatur und ist damit eine perfekte Ergänzung zur Chemo- und Strahlentherapie.

Der Patient bildet bei dieser Therapiemethode das Dielektrikum zwischen den beiden aktiven Applikationselektroden. Er dient als Kondensator (Kapazität) zwischen den Elektroden und ist damit Teil eines resonanten Schwingungskreises. Durch kapazitive, thermodynamische Effekte im Gewebe werden Ströme (Wärme) erzeugt. Durch diese Anordnung und den frei wählbaren Energieeintrag kann die Behandlung auf den Patienten, die Tumoridentität und Tumorlokalität abgestimmt werden.

Das Hyperthermie-System Celsius TCS verfügt über 4 Therapieelektroden in unterschiedlichen Größen, die mit einer Maximalleistung bis 350 Watt eine hohe und homogene Überwärmung im Tumorgewebe gewährleisten. Durch die unterschiedlichen Elektrodengrößen kann der Energieeintrag gezielt auf den Tumor gesteuert werden.