Therapieverfahren – Therapieablauf

Die mit physikalischen Mitteln von außen angewandte Elektro-Hyperthermie bewirkt unter anderem eine Erhöhung der Tumortemperatur und ist damit eine perfekte Ergänzung zur Chemo- und Strahlentherapie.

Der Patient bildet bei dieser Therapiemethode das Dielektrikum zwischen den beiden aktiven Applikations-Elektroden. Er dient als Kondensator (Kapazität) zwischen den Elektroden und ist damit Teil eines resonanten Schwingungskreises. Durch kapazitive, thermodynamische Effekte im Gewebe werden Ströme (Wärme) erzeugt. Durch diese Anordnung und den frei wählbaren Energieeintrag kann die Behandlung auf den Patienten, die Tumoridentität und Tumorlokalität abgestimmt werden.

Das Hyperthermie-System Celsius TCS verfügt über 5 Therapie-Elektroden in unterschiedlichen Größen, die mit einer Maximalleistung bis 350 Watt eine hohe und homogene Überwärmung im Tumor-Gewebe gewährleisten. Durch die unterschiedlichen Elektrodengrößen kann der Energieeintrag gezielt auf den Tumor gesteuert werden.

Seit 2013 ist unsere neue Entwicklung, Kubuselektrode, auf dem Markt, die eine komfortable Lagerung während der Behandlungszeit ermöglicht.