Dr. med. Markus Notter

Markus Notter hat sich nach Abschluss seines Medizinstudiums 1983 und seit Beginn seiner Ausbildung zur Radio-Onkologie bereits 1984 aktiv an der Entwicklung und Aufbau der Oberflächenhyperthermie und ab 1987 an der Tiefenhyperthermie im Kantonsspital Aarau beteiligt. Aus dieser Zeit resultieren bereits Veröffentlichungen und Mitteilungen über erste Erfolge der Kombination Hyperthermie und Radiotherapie, die er zusammen mit seinem Förderer und Chefarzt Dr. N. Schwegler erreicht hatte. 1999 zum Leitenden Arzt und Chefarztstellvertreter befördert, blieb Markus Notter dem Kantonsspital Aarau bis anfangs 2005 erhalten, um dann die Leitung der Radio-Onkologie des Kantonsspitals HNE La Chaux-de-Fonds zu übernehmen, wo er praktisch nahtlos die Oberflächenhyperthermie mittels Mikrowellen fortsetzte. 2009 entwickelte er die Idee der Thermographie gesteuerten Infrarot-Oberflächenhyperthermie, um den Herausforderungen grossflächiger Brustwandrezidive besser begegnen zu können. Seit Juni 2015 arbeitet er im Team der Radio-Onkologie des Lindenhofspitals in Bern. Fast selbstverständlich ist er hier am Aufbau der Hyperthermie beteiligt und durch die erzielten Erfolge der niedrigdosierten hypofraktionierten Wiederbestrahlung in Kombination mit der wassergefilterten Infrarothyperthermie (wIRA) hat sich die Abteilung zu einem „Referenzzentrum“ für diese Anwendung vor allem beim lokal wiederaufgetretenen und bereits erheblich bestrahlten, inoperablen Brustkrebs, der auf Medikamente wie Antihormone, Chemo- oder Immuntherapie resistent geworden ist, entwickelt.

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